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Die
Firma Billitz wurde im Jahr 1895 in Budapest gegruendet. Die erste Filiale
ist in Fiume (heutiges Rijeka), dem damaligen Seehafen Ungarns, eroeffnet
worden. Im Jahre 1898, wurde Heinrich Stellmann von der Seefrachtagentur
"Theodor F. Eimbcke" in Hamburg, von Herrn Billitz mit der Eroeffnung
eines neuen Bueros in Trieste, einem der wichtigsten Haefen des Mittelmeers
, zu dieser Zeit der Hafen des Oesterreich-Ungarischen Kaiserreiches,
beauftragt.
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Firma Billitz Seefrachtagent der
Mittelmeer- und New York Dampfschiffgesellschaft Ltd und trat in die Versicherungsbranche
als Agent der Ungarisch-Franzoesichen Aktiengesellschaft ein. Zur selben
Zeit wurde Billitz Agent fuer Wirtschaftsgeschaefte der Firma Refined
Sugar Association in London.
Im Jahre 1910 kaufte die Firma Billitz die Hamburg-Amerika-Linie der Agentur
White Star und wurde so der offizielle Spediteur der Veitscher Magnesitwerke
in Wien. Zwischen den zwei Weltkriegen hat sich die Firma Billitz auf
Frachtspeditionen spezialisiert und ihre Geschaeftsbeziehungen mit wichtigen
oesterreichischen Industrien, wie die Veitscher Magnesitwerke, Leykam
AG. und Papier AG. (Papierwerke) verstaerkt.
Riccardo Gropaiz, der Vater des heutigen Praesidenten, bereits
schon in der Transportbranche aktiv taetig, kaufte nach dem 2. Weltkrieg
das Unternehmen. Dann begann eine Zeitspanne der Entwicklung. Anfangs
der
50er Jahre wurde die Filiale in Wien, die strategisch im Herzen Europas
liegt, wieder aufgebaut.
Waehrend der drauffolgenden 10 Jahre, spezialisierte sich die Firma Billitz
auf den Markt der Citrus-Fruechte aus Israel, und hatte als Spediteur
die Kontrolle und die Verteilungsexklusive fuer diese Fruechte, die von
Triest aus nach ganz Europa transportiert wurden. In dieser Zeitspanne
wurden im Hafen von Triest jaehrlich zirka 100.000 Tonnen Grapefruits
und Orangen umgeladen und in dessen Hinterland transportiert.
Gleichzeitig ist die Firma Billitz in den chemischen Sektor eingestiegen
und hat mit den grossen italienischen Industrien, wie zum Beispiel mit
Montedison und mit Enichem, Geschaeftsverbindungen aufgebaut.
Die Firma Billitz arbeitet aus Tradition vorallem in den zentraleuropaeischen
Maerkten, jedoch wurde das Interessengebiet auch auf den italienischen
Markt ausgerichtet und erweitert.
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